# Norskskoven – Tiere > Schweizer Plattform für Naturfreunde mit Informationen zu Tieren und Tierheime > Tipps und Berichte über Tiere und Tierheime --- ## Pages - [Warum Tierheime auch Tierschützer sind](https://norskskoven.ch/warum-tierheime-auch-tierschutzer-sind/): Wir verstehen uns im Schnurrhaus Zürich als aktive Tierschützer, wie es viele andere Tierheimbetreiber übrigens auch tun. Aber was hat... - [Warum Tiere manchmal auch eingeschläfert werden müssen](https://norskskoven.ch/warum-tiere-manchmal-auch-eingeschlafert-werden-mussen/): Leider kann es auch im Züricher Katzen-Tierheim Schnurrhaus passieren, dass Tiere eingeschläfert werden müssen. Anders als zum Beispiel in Amerika... - [Wie wild sind Katzen heute noch?](https://norskskoven.ch/wie-wild-sind-katzen-heute-noch/): Jeder kennt eine Geschichte von einer Katze, die ihrem Besitzer einen toten Vogel oder eine tote Maus ins Haus gebracht... - [Warum Katzenbesitzer manchmal Probleme mit den Tieren haben](https://norskskoven.ch/warum-katzenbesitzer-manchmal-probleme-mit-den-tieren-haben/): Wenn Katzen bei uns abgegeben werden, weil die Besitzer sie nicht mehr halten wollen, dann fragen wir auch immer nach,... - [2014 war das Schweizer Rekordjahr für Katzen](https://norskskoven.ch/2014-war-das-schweizer-rekordjahr-fur-katzen/): Es gibt zwar kein amtliches Katzenregister in der Schweiz, aber recht gute Schätzungen auf Basis von Verbraucherbefragungen, wie viele Katzen... - [Wichtige Regeln in unserer Einrichtung](https://norskskoven.ch/wichtige-regeln-unserer-einrichtung/): Unsere volle Aufmerksamkeit gehört unseren vierbeinigen Bewohnern, und weil es etwas schwierig ist, diesen Regeln vorzuschreiben, müssen wir den zweibeinigen... - [Im Schnurrhaus ist immer was los](https://norskskoven.ch/im-schnurrhaus-ist-immer-los/): Wenn man so viele Katzen unter einem Dach hat wie wir im Schnurrhaus in Zürich, dann kann man davon ausgehen,... - [Warum Tierheime so wichtig sind](https://norskskoven.ch/): Fast überall in der Welt gibt es heute Tierheime oder ähnliche Einrichtungen, die sich um in Not geratene Tiere kümmern.... --- ## Posts - [Weniger Plastik, mehr Umwelt: Die Tragetaschen-Revolution](https://norskskoven.ch/weniger-plastik-mehr-umwelt-die-tragetaschen-revolution/): Jede Sekunde landen zwei Lkw-Ladungen voller Plastikverpackungen in unseren Meeren, während wir in Deutschland mit unseren Tragetaschen und Verpackungen einen... - [Ein Hund als Haustier – wann bin ich zu alt dafür?](https://norskskoven.ch/ein-hund-als-haustier-wann-bin-ich-zu-alt-dafur/): Wenn die Kinder aus dem Haus sind und sich ihr eigenes Leben aufbauen, stellt sich bei manchen Menschen eine gewisse... --- # # Detailed Content ## Pages - Published: 2018-03-06 - Modified: 2018-01-31 - URL: https://norskskoven.ch/warum-tierheime-auch-tierschutzer-sind/ Wir verstehen uns im Schnurrhaus Zürich als aktive Tierschützer, wie es viele andere Tierheimbetreiber übrigens auch tun. Aber was hat ein Tierheim mit dem Tierschutz zu tun? Obdach für in Not geratene Tiere Eine unserer wichtigsten Aufgaben ist, dass wir in Not geratene Katzen aufnehmen und ihnen eine Bleibe bieten können. Wir nehmen alle Katzen auf, die kein Zuhause haben, gefunden wurden oder abgegeben werden müssen. Wir werden alles in unser Macht stehende tun, niemals eine Katze ablehnen zu müssen, nur weil wir vielleicht überfüllt sind. Aufklärung Sowohl im Tierheim selbst als auch auf verschiedenen Veranstaltungen im Großraum Zürich vermitteln wir Wissen rund um Katzen und unsere Arbeit. Wir klären vor allem potenzielle Katzenhalter darüber auf, was sie von ihrem Haustier erwarten können. Wir versuchen auch, im Tierheim selbst immer so viele Fragen wie möglich zur Katzenhaltung und zum Umgang mit Katzen zu beantworten, um den Samtpfoten ein wirklich gutes, neues Zuhause bieten zu können. Vermittlungsstopp zu Weihnachten Weil Haustiere leider immer noch als Geschenk für Kinder verstanden werden, vermitteln wir im Dezember keine Katzen, da wir nicht sicher sein können, dass es sich hierbei nicht um ein Weihnachtsgeschenk handelt. Leider hat uns die Vergangenheit gelehrt, dass manche Bürger unbelehrbar sind und alles versuchen, doch noch eine Katze – vor allem ein junges Tier – für ihren Nachwuchs zu bekommen. Kastrationen und Impfungen Alle Tiere, die bei uns sind, werden soweit nicht schon geschehen, kastriert und geimpft. Wir sehen es als unsere Aufgaben an, vorhandene medizinische Methoden und Erkenntnisse den Tieren zu gute kommen zu lassen, aber auch dafür zu sorgen, dass es keine unkontrollierte Vermehrung gibt. Keine Zusammenarbeit mit Züchtern Wir arbeiten aus Selbstschutz nicht mit Züchtern zusammen. Da wir als Tierheim ohnehin genug zu tun haben, können wir selbst die besten Züchter nicht überwachen, um Sie empfehlen zu können. Zudem haben wir natürlich auch Zuchtkatzen unter unseren Bewohnern. --- - Published: 2018-02-27 - Modified: 2018-03-22 - URL: https://norskskoven.ch/warum-tiere-manchmal-auch-eingeschlafert-werden-mussen/ Leider kann es auch im Züricher Katzen-Tierheim Schnurrhaus passieren, dass Tiere eingeschläfert werden müssen. Anders als zum Beispiel in Amerika liegt das aber nicht an Überbelegung und zu geringen Adoptionsraten. Wir machen es uns genau so wenig leicht, eine solche Entscheidung zu treffen, wie jeder andere Tierbesitzer. Deswegen ist unsere Prämisse auch, Tiere nicht einzuschläfern, wenn nicht genauestens vorher festgelegte Gründe dafürsprechen. Und davon gibt es eigentlich nur zwei: 1. Einschläferung bei unheilbarer Krankheit Wir verstehen es als ein Gebot des Tierschutzes, ein Tier nicht unnötig leiden zu lassen, wenn abzusehen ist, dass es nur unter grossen Schmerzen und Unwohlsein zeitbegrenzt weiterleben kann. Die Entscheidung wird auch nicht von uns als Tierheim getroffen, sondern von einem Tierarzt, der die Katze genauestens untersuchen muss. 2. Verhaltensweisen, die nicht verändert werden können Es kann passieren, dass eine Katze Verhaltensstörungen aufweist, die eine Gefahr für Menschen darstellen. Wenn es nicht möglich ist, dieses Verhalten zu ändern, und vor allem auch deswegen ein Tier nicht vermittelt werden kann, dann werden wir vorschlagen, dass es eingeschläfert wird. Auch hier hat das letzte Wort der Tierarzt. Es gibt übrigens auch Verhaltensstörungen, die keine Gefahr für andere darstellen, aber das Leben des Tieres über ein erträgliches Mass hinaus beeinflussen. Wir machen uns die Entscheidung nicht leicht und jeder Fall, bei dem es um eine Einschläferung geht, wird im Team besprochen. Gerade bei Verhaltensgründen versuchen wir zunächst alle uns zur Verfügung stehenden Mittel der Verhaltenstherapie auszuschöpfen. Wir führen genaue Aufzeichnungen über die Störungen, fertigen über einen Beobachtungszeitraum hinweg auch Protokolle und wenn möglich auch Videos an, um die Fälle so gut wie möglich zu dokumentieren. Wir lehnen es ab, Anfragen von Katzenbesitzern zu bearbeiten, die wollen, dass wir ihr Tier einschläfern. Zum einen kann das nur ein Tierarzt, zum anderen aber ist unsere Aufgabe, Tiere zu retten und nicht sie zu töten. --- - Published: 2018-02-20 - Modified: 2018-03-22 - URL: https://norskskoven.ch/wie-wild-sind-katzen-heute-noch/ Jeder kennt eine Geschichte von einer Katze, die ihrem Besitzer einen toten Vogel oder eine tote Maus ins Haus gebracht hat. Entsetzt und angewidert wird dann das tote Tier zum Mülleimer gebracht und oftmals wird die Katze ausgeschimpft. Dabei ist das einfach nur die Natur der Katze. Es kann eben seine Herkunft nicht verleugnen und zu der gehört eben auch das Jagen. Trotz der Domestizierung haben sich viele Verhaltensweisen bei Katzen nicht verändert; wir denken nur heute nicht mehr daran, woher sie kommen. Anstarren Katzen versuchen einem direkten Blickkontakt aus dem Weg zu gehen, denn dieser ist für sie mit Gefahr und Angriff verbunden. Deswegen blinzeln sie manchmal, wenn man sein Gesicht zu nahe an die Nase führt. Auch das Gähnen ist ein Versuch, den Blickkontakt zu unterbrechen. Schwanzwedeln Wenn eine Katze mit dem Schwanz wedelt, dann freut sie sich nicht, sondern sagt dem Gegenüber: Noch einen Schritt weiter und ich greife an. Das ist ein Urinstinkt, der das Verhalten untereinander regelt. Man kann ihn einer Katze nicht abtrainieren, und das ist auch gut so. Verstecken Manchmal mögen sie nicht die Nerven haben, ihre Katze zu suchen, aber sie versteckt sich nicht vor ihnen, sondern vor der Beute. Katzen jagen aus dem Versteck heraus und machen sich klein, so dass die Beute sie erst im letzten Moment wahrnehmen kann. Dieses Verhalten haben die Tiere auch heute noch in der Wohnung, auch wenn sie keine Beute jagen müssen. Trinken aus der Kloschüssel oder dem Aquarium Wenn ihr Stubentiger ins Bad geht und aus dem Klo trinkt, heisst das nicht, dass mit ihm etwas nicht in Ordnung ist. Das Verhalten ist normal. Katzen müssen in der Wildnis viel umherstreifen und haben gelernt, Wasser immer dort aufzunehmen, wo es gerade verfügbar ist. Und ihre Toilette oder das Aquarium sind für Katzen einfach kleine Wasserstellen. Das kann übrigens auch die Blumenvase sein, die aber einen Trinkversuch oft nicht überlebt. --- - Published: 2018-02-13 - Modified: 2018-03-22 - URL: https://norskskoven.ch/warum-katzenbesitzer-manchmal-probleme-mit-den-tieren-haben/ Wenn Katzen bei uns abgegeben werden, weil die Besitzer sie nicht mehr halten wollen, dann fragen wir auch immer nach, was die Gründe dafür sind, dass man sie ins Schnurrhaus nach Zürich gebracht hat. Und es sind fast immer die gleichen wenigen Begründungen. Zu viele Haare und Dreck Katzen sind an sich reinliche Tiere, aber es sind eben auch Tiere, die nicht in Kleidern herumlaufen. Auch wenn sie das Katzenklo benutzen können, kann immer mal ein wenig Katzenstreu danebengehen oder es kann im Bad etwas streng riechen. Manche Neubesitzer haben entweder nicht daran gedacht oder sind von Gerüchen und Haaren überwältigt. Zu eigenständig Wer sich eine ausgewachsene Katze oder einen Kater holt, wird sich zwar freuen, wenn das Tier zufrieden schnurrend auf dem Schoss sitzt, muss aber davon ausgehen, dass das die Ausnahme ist. Katzen sind eben keine klassischen Kuscheltiere, sondern haben einen ausgeprägten, eigenen Willen. Katzen zerstören alles Eigentlich kann man Katzen sehr gut in der Wohnung halten und sie lassen das Inventar auch in Ruhe, wenn man ein paar Grundregeln befolgt. Eine ist, die Katzen zu beschäftigen, wann immer es möglich ist, so dass sie nicht aus Langeweile anfangen mit den Tapeten zu spielen. Eine andere ist, ihnen Spielzeug und vielleicht auch andere tierische Gesellschaft zu geben, zum Beispiel eine zweite Katze oder einen Kater. Vermenschlichung Es ist ein Problem, das fast alle Haustierbesitzer zu einem gewissen Grad haben. Wir sehen in unseren Haustieren einen guten Freund, überwältigen sie mit gut gemeinter Liebe, vergessen dabei aber, dass sie im Herzen wilde Tiere sind, die immer noch grundlegende Instinkte der Raubkatzen bzw. Wildkatzen haben. Deswegen kann man Katzen schnell überfüttern, sie können aber auch von zu viel Zuneigung so frustriert sein, dass sie dem Menschen aus dem Weg gehen. Wenn wir Katzen abgeben, dann sprechen wir im Tierheim diese Probleme immer mit den neuen Besitzern an. Schliesslich wollen wir ein gutes, neues Zuhause für unsere Schützlinge finden. --- - Published: 2018-02-13 - Modified: 2018-03-22 - URL: https://norskskoven.ch/2014-war-das-schweizer-rekordjahr-fur-katzen/ Es gibt zwar kein amtliches Katzenregister in der Schweiz, aber recht gute Schätzungen auf Basis von Verbraucherbefragungen, wie viele Katzen es in der Schweiz gibt. Wenn Verbraucher gefragt werden, welche und wie viele Haustiere sie haben, kann man das recht gut auf die Gesamtbevölkerung hochrechnen. Und 2016 gab es demnach etwa 1,6 Millionen Katzen in der Eidgenossenschaft. Das bedeutet, dass fast jeder dritte Schweizer eine Katze sein eigen nennt. Für das Jahr 2014 waren die Zahlen übrigens noch höher und lagen geschätzt bei 1,7 Millionen Katzen. Zahlenmässig sind übrigens Fische in Aquarien und Teichen der Schweizer liebstes Haustier, wenn es aber um Säugetiere geht, dann sind Katzen die absolute Nummer 1 und stehen sogar noch vor den Hunden. Auf jeden Hund kommen drei Katzen in der Schweiz. In Deutschland sind es lediglich doppelt so viele Katzen wie Hunde. Wie sehr Haustiere die Schweizer Wirtschaft betreffen, zeigt sich auch daran, dass Nestle im Bereich Katzennahrung einen Weltmarktanteil von 20 Prozent hat und damit weltweiter Marktführer ist. Umso mehr freuen wir uns im Schnurrhaus in Zürich, dass es auch immer wieder Futter-Spenden von Tierfreunden gibt. Als Tierheim sind wir zu einem gewissen Mass auch an diese Spenden angewiesen, sind doch Futterkosten ein grosser Kostenpunkt in unserem Budget. Und da doch ein grosser Anteil an Katzen leider auch in Tierheimen wie dem unseren landet, freuen wir uns über jeden, der uns tatkräftig oder monetär zur Seite steht. Auch bei uns schwanken die Zahlen der Katzen, die wir bekommen, immer wieder von Jahr zu Jahr. Zum einen kann das an der Belegung liegen – manchmal sind wir einfach zu lange voll belegt – zum anderen ist das auch saisonal bedingt. In machen Monaten, vor allem im Sommer, werden einfach mehr Katzen abgegeben und gefunden als in den Wintermonaten. Insgesamt scheint es aber so zu sein, dass Menschen wieder mehr zu Haustieren tendieren, was hoffentlich auch unsere Adoptionsraten erhöhen wird. --- - Published: 2018-02-06 - Modified: 2018-03-22 - URL: https://norskskoven.ch/wichtige-regeln-unserer-einrichtung/ Unsere volle Aufmerksamkeit gehört unseren vierbeinigen Bewohnern, und weil es etwas schwierig ist, diesen Regeln vorzuschreiben, müssen wir den zweibeinigen Besuchern einen kleinen Leitfaden zur Hand geben, was im Schnurrhaus in Zürich möglich ist und was nicht. Ein Tierheim ist kein Hotel Wir sind als Tierheim dazu verpflichtet, in Not geratene Tiere aufzunehmen, diese zu versorgen und ihnen Obdach zu geben. Wir sind keine Aufnahme für Tiere, deren Besitzer in den Urlaub fahren. Aus Platzgründen können wir solch eine Dienstleistung nicht anbieten, auch nicht gegen Geld. Fundtiere und Abgegebene Tiere Wenn wir eine Katze finden, dann bleibt sie sechs Monate bei uns, bis wir sie zur Adoption freigeben. Dieser Zeitraum dient dazu, dem eigentlichen Besitzer ausreichend Gelegenheit zu geben, sein oder ihr Tier wiederzufinden. Eine Ausnahme stellen herrenlose Tiere dar. Werden Tiere bei uns abgegeben, weil die Besitzer sie nicht mehr halten wollen oder können, dann gibt es einen Vertrag, in dem die Übergabe und der Besitzerwechsel festgelegt ist. Kastrationspflicht Werden Katzen oder Kater bei uns abgegeben, legen wir Wert darauf, dass sie zuvor kastriert wurden und zwar auf Kosten der Besitzer. Wir geben auch nur kastrierte Tiere an neue Besitzer ab. Besucherbereich und Krankenbereich Wir haben für unsere Besucher einen grosszügigen Bereich, in dem sie Katzen besichtigen können. Wir bitten aber alle Gäste, die Krankenstation zu meiden, weil hier Tiere Ruhe brauchen, um sich zu erholen, und weil auch einige Tiere in Quarantäne gehalten werden und so wenig Kontakt mit der Aussenwelt wie möglich haben sollen. Keine Fütterung der Tiere Wir bitten alle Gäste und Besucher, unsere Katzen und Kater nicht zu füttern, auch nicht mit kleinen Snacks. Das trifft auf zukünftige Adoptionseltern, die erst einmal Zeit mit ihrem neuen Haustier bei uns verbringen, zu. Da wir nicht kontrollieren können, wie viele Leckerchen gegeben werden, können wir den Futterplan nicht entsprechend anpassen. --- - Published: 2018-01-30 - Modified: 2018-03-22 - URL: https://norskskoven.ch/im-schnurrhaus-ist-immer-los/ Wenn man so viele Katzen unter einem Dach hat wie wir im Schnurrhaus in Zürich, dann kann man davon ausgehen, dass den ganzen Tag über etwas los ist – und auch nachts. Leider haben wir viele junge Katzen und Kater, die alle einen sehr ausgeprägten Spiel- und Entdeckungstrieb haben und deshalb noch sehr aktiv sind. Weil wir sie nicht die ganze Zeit in kleinen Boxen oder Räumen halten wollen, geben wir ihnen im Gemeinschaftsbereich eine Menge Platz zum Spielen und Herumtoben. Das geht natürlich nicht immer friedlich von statten, aber meistens wissen sich sogar die Kätzchen mit einem kurzen Fauchen gegenseitig in die Schranken zu weisen. Auch für uns Helfer ist den ganzen Tag Action angesagt. Wir müssen zum Beispiel Tiere, die krank sind oder die sterilisiert oder kastriert werden müssen, zum Arzt bringen. Manchmal haben wir auch Glück und der Tierarzt kommt zu uns – dann ist aber manchmal die Aufregung noch grösser; man könnte gerade zu meinen, die Tiere würden das spüren. Auch wenn wir die Katzentoiletten leeren müssen, ist immer ein lautes Miauen und manchmal auch Fauchen zu hören – nicht jedem gefällt es, in seiner Morgenruhe gestört zu werden. Umso schnurriger werden unsere Gäste, wenn wir das Essen servieren. Wir achten darauf, dass unsere Samtpfoten nur ausgewogenes und artgerechtes Futter bekommen und jederzeit genügend Wasser zur Verfügung haben. Um die kleinen und grossen Felltiger bei Laune zu halten, wechseln wir immer wieder die Spielzeuge in den Boxen aus, damit es immer wieder neue Impulse und viel Abwechslung für sie gibt. Auch das ist immer wieder ein grosser Spass, denn wir können zuschauen, wie die neuen Spielzeuge aufgenommen werden. Am meisten los ist aber, wenn Besucher kommen und nach einer Katze oder einem Kater zur Adoption suchen. Wir sind uns sicher, dass die Tiere das spüren, denn sie schauen neugierig und mit etwas Hoffnung in den Augen auf, wenn eine fremde Person zu ihnen kommt. --- - Published: 2018-01-21 - Modified: 2018-01-23 - URL: https://norskskoven.ch/ Fast überall in der Welt gibt es heute Tierheime oder ähnliche Einrichtungen, die sich um in Not geratene Tiere kümmern. Dabei spielt es keine Rolle, ob man Elefantenwaisen in Afrika rettet, Tigerbabys aus thailändischen Privatzoos holt oder Hunde und Hauskatzen in Zürich aufnimmt: Tierliebe ist auch universeller Tierschutz, und das ist auch über kulturelle Grenzen hinweg der Fall. Viele Tierheime werden heute mit öffentlichen Geldern finanziert, aber es gibt auch immer noch viele Einrichtungen die auf Spenden und Sponsoren angewiesen sind. Die Aufnahme und Unterbringen von halterlosen Tieren und Fundtieren ist ein kostspieliges Unterfangen: Alleine die Ausgaben für Futter und Tierarzt gehen in Höhe von zehntausenden Franken, je nach Größe des Tierheims. Tierasyle, wie die Einrichtungen auch genannt werden, haben es sich aber auch zur Aufgabe gemacht, die Öffentlichkeit über artgerechte Haltung und Tierquälerei zu informieren. Auch in zivilisierten Ländern kommt es immer noch zu Quälereien, sowohl von Haus- als auch von Nutztieren. Hier versuchen Tierheime Missstände aufzudecken und arbeiten auch eng mit den Behörden zusammen. Mitarbeiter und Helfer müssen dabei immer auf dem neuesten Stand sein, was Haustiere betrifft, weil zunehmend auch exotische Tiere wie Echsen und Schlangen abgegeben und ausgesetzt werden. Darüber hinaus bewirkt die Verstädterung, dass zunehmend auch Wildtiere in die Städte kommen und bisweilen Spaziergänger und Bewohner sogar junge Füchse oder Rehkitze zum Tierheim bringen. Natürlich werden diese Tiere auch aufgenommen, es wird aber immer versucht, sie wieder auszuwildern. Neben der Aufnahme ist die Vermittlung ebenfalls ein Bestreben der Tierunterkünfte. Allerdings gibt es strenge Regeln dafür, wer ein Tier aus einem Tierheim adoptieren darf und in der Regel wird auch ein Vertrag geschlossen, der vorsieht, dass das Tier bei Verstößen wieder ans Tierheim zurückgegeben werden muss. Tierheime wird es immer geben müssen und die Gesellschaft tut gut daran, diese Einrichtungen auch weiterhin zu unterstützen. Denn Haustiere haben es verdient, ein gutes Leben zu haben. --- --- ## Posts - Published: 2025-05-15 - Modified: 2025-02-24 - URL: https://norskskoven.ch/weniger-plastik-mehr-umwelt-die-tragetaschen-revolution/ - Categories: Uncategorized Jede Sekunde landen zwei Lkw-Ladungen voller Plastikverpackungen in unseren Meeren, während wir in Deutschland mit unseren Tragetaschen und Verpackungen einen besorgniserregenden Rekord aufstellen. Tatsächlich produzieren wir mit 220 Kilogramm pro Kopf und Jahr mehr Verpackungsabfall als jedes andere EU-Land. Die gute Nachricht ist jedoch, dass wir bereits Veränderungen sehen. Plastik- und Papiertüten sind in deutschen Supermärkten mittlerweile seltener oder nur gegen Aufpreis erhältlich. Dabei gewinnen umweltfreundliche Alternativen wie Stofftragetaschen immer mehr an Bedeutung - nicht nur für Damen und Herren, sondern für uns alle. Von der praktischen IKEA Tragetasche bis zur recycelten Stofftasche: Wir haben heute zahlreiche Möglichkeiten, unseren ökologischen Fussabdruck zu reduzieren. Die aktuelle Plastiktüten-Situation in Deutschland Verbrauchszahlen und Trends Seit dem 1. Januar 2022 gilt in Deutschland ein weitreichendes Plastiktüten-Verbot. Darüber hinaus zeigen aktuelle Zahlen einen deutlichen Rückgang: Der Gesamtverbrauch aller Tüten lag 2021 bei etwa 3,3 Milliarden Stück. Besonders bemerkenswert ist die Entwicklung bei den klassischen Plastiktüten - hier sank der Verbrauch auf 1,1 Milliarden Stück. Allerdings werden die sehr leichten Kunststofftragetaschen, auch "Hemdchenbeutel" genannt, weiterhin häufig verwendet. Im Jahr 2022 verbrauchten die Deutschen etwa 30 dieser dünnen Tüten pro Kopf. Im europäischen Vergleich schneidet Deutschland dennoch relativ gut ab - in Ländern wie Litauen (208 Tüten pro Kopf) oder Tschechien (177 Tüten pro Kopf) ist der Verbrauch deutlich höher. Umweltauswirkungen Die Umweltfolgen der Plastiktütennutzung sind gravierend. Eine durchschnittliche Plastiktüte wird nur etwa 20 Minuten genutzt. Infolgedessen entstehen langfristige Probleme: Kunststoffe bleiben 20 bis 100 Jahre in der Umwelt Plastikflaschen im Meer brauchen bis zu 450 Jahre zum Zerfall Plastiktüten zerfallen in Mikroplastik, das sich in der Nahrungskette anreichert Besonders dramatisch sind die Auswirkungen auf die Meeresbewohner. In den Mägen vieler Seevögel finden sich massenhaft Kunststoffstückchen, die sie fälschlicherweise für Nahrung halten. Die Tiere verhungern trotz vollem Magen. Ein weiteres Problem stellt die chemische Stabilität der Kunststoffe dar. Die Tüten zerfallen nicht vollständig, sondern werden zu immer kleineren Teilchen - dem sogenannten Mikroplastik. Diese Partikel reichern Schadstoffe in hoher Konzentration an und gelangen über die Nahrungskette auch zum Menschen zurück. Darüber hinaus zeigt sich, dass auch vermeintlich umweltfreundliche Alternativen ihre Tücken haben. Biologisch abbaubare Kunststoffe bieten bisher keine ökologischen Vorteile gegenüber konventionellen Kunststoffen. In Kompostierungsanlagen werden sie meist als Störstoff aussortiert, da die Rottezeit für eine vollständige Zersetzung nicht ausreicht. Vorteile der Stofftragetaschen Stofftragetaschen haben sich als zuverlässige Alternative zu Einwegverpackungen etabliert. Zunächst überzeugen sie durch ihre bemerkenswerte Qualität und Vielseitigkeit im Alltag. Langlebigkeit und Haltbarkeit Stofftragetaschen zeichnen sich durch ihre aussergewöhnliche Robustheit aus. Sie sind reissfester und widerstandsfähiger als herkömmliche Plastiktüten. Bei richtiger Pflege können diese Taschen über viele Jahre hinweg genutzt werden. Darüber hinaus lassen sich Stofftaschen problemlos in der Waschmaschine bei 30°C reinigen, wodurch sie nach jeder Verschmutzung wie neu aussehen. Die optimale Haltbarkeit wird durch sachgerechte Aufbewahrung erreicht. Idealerweise sollten die Taschen bei einer Raumtemperatur zwischen 19 und 25°C ohne erhöhte Luftfeuchtigkeit gelagert werden. Diese Bedingungen tragen massgeblich zur Langlebigkeit bei. Umweltfreundliche Materialien Moderne Stofftragetaschen werden aus verschiedenen nachhaltigen Materialien hergestellt. Besonders hervorzuheben sind: Bio-Baumwolle: Benötigt weniger als die Hälfte des Wassers im... --- - Published: 2023-05-03 - Modified: 2023-02-22 - URL: https://norskskoven.ch/ein-hund-als-haustier-wann-bin-ich-zu-alt-dafur/ - Categories: Uncategorized Wenn die Kinder aus dem Haus sind und sich ihr eigenes Leben aufbauen, stellt sich bei manchen Menschen eine gewisse Leere ein. Sie fragen sich, was nun folgen soll. In diesen Momenten keimt oftmals die Frage auf, ob man sich einen Hund anschaffen sollte. Im gleichen Zuge kommen aber auch Zweifel auf, ob es die richtige Entscheidung ist und ob man nicht schon zu alt für solch eine Verantwortung ist. Damit Sie eine gute Entscheidung treffen können, befasst sich dieser Artikel mit der folgenden wichtigen Frage, die sich viele Menschen über 50 stellen: Ein Hund als Haustier – wann bin ich zu alt dafür? Was spricht für die Anschaffung eines Hundes? Entscheiden Sie sich beispielsweise für einen Hund aus einem Tierheim, tun Sie in vielerlei Hinsicht sehr viel Gutes: für das Tierheim, den Hund, die Gesellschaft und schlussendlich auch für sich selbst. Ein Hund kann eine echte Bereicherung für das eigene Leben sein und es entsteht eine tiefe Freundschaft. Hunde sind treu und im Laufe der Zeit entwickeln Hund und Herrchen beziehungsweise Frauchen eine tiefe Verbindung, bei der jeder weiss, wie es dem anderen gerade geht. Es ist wunderbar, diese emotionale Verbindung zu erleben. Das Alter spielt in solchen Momenten keine Rolle mehr. Es gibt Hundebesitzer, die mit ihrem Tier glücklich über 90 Jahre alt geworden sind. Hunde sind immer für einen da und man braucht sich nicht mit ihnen zu verabreden. Der Einsamkeit im Alter kann man auf diese Weise entgehen. Die Nachteile der Anschaffung Besonders Menschen im gehobenen Alter haben die Befürchtung, dass der Hund sie überleben könnte oder sie im hohen Alter nicht mehr mit dem Tier zurechtkommen würden. Das sind die beiden grössten Sorgen, gefolgt von der Befürchtung, den Hund nicht mit in ein Seniorenheim nehmen zu dürfen. Auch wenn die Sorgen meist begründet sind, sollten Sie sich nicht von diesen Befürchtungen abhalten lassen. Für jeden Hundehalter – seinen Charakter, seine Lebensgewohnheiten und sein Alter – gibt es eine passende Hunderasse. Suchen Sie sich einen Hund aus, der wirklich zu Ihnen passt und das Mass an Bewegung braucht, das auch Ihnen gut tut. Hunde aus dem Tierheim haben meist schon ein gewisses Alter und somit ist auch die Sorge unbegründet, dass er Sie überleben wird. Wählen Sie eine Patenschaft Viele Tierheime bieten sogenannte Patenschaften an. Dann übernimmt man ein Tier nur für eine bestimmte Zeit, bis es ein „richtiges Zuhause“ gefunden hat. In manchen Fällen nimmt man das Tier für mehrere Tage in der Woche mit nach Hause, in anderen Fällen fährt man zum Tierheim und holt es für mehrere Stunden am Tag ab, um gemeinsam Spaziergänge im Wald oder in einem nahe gelegenen Park zu unternehmen. Das kann ein guter Einstieg sein, insbesondere für Neulinge, die bisher noch nie einen Hund besessen haben. Eine solche Betreuung ist weniger verbindlich und man lernt auch andere Tiere kennen. Hunde haben unterschiedliche Charaktere, und für Neueinsteiger kann es eine spannende Erfahrung sein, sich diesen entzückenden Vierbeinern anzunähern. Am Ende entscheiden Sie sich vielleicht für ein bestimmtes Tier, das... --- ---